Container: X4 Suite unterstützt Kubernetes / Red Hat OpenShift

Inhaltsverzeichnis

Die Digitalisierungsplattform „X4 Suite“ der SoftProject GmbH unterstützt nun die Container-Orchestrierung mit Kubernetes. Kubernetes automatisiert, skaliert und verwaltet Container-Anwendungen. Aus dem als Vorlage bereitgestellten X4-Suite-Container-Image lässt sich eine beliebige Anzahl von Docker-Containern erstellen. Dank der Kubernetes-Unterstützung kann beispielsweise auch die Orchestrierungsplattform OpenShift von Red Hat genutzt werden. Red Hat OpenShift bietet eine benutzerfreundliche Möglichkeit, Container zu automatisieren, zu verwalten, zu konfigurieren, zu installieren, zu verschieben und zu skalieren. Mit geringem Aufwand erzielen Unternehmen die bestmögliche Leistung, werden flexibler und sparen Ressourcen und Kosten sowie Aufwand für Updates und Installationen.

190731 Kubernetes X4 Suite V2 EN uai 1032x720 1 e1755173099664

Kubernetes: Als Container-Image eröffnet die Low-Code-Plattform X4 Suite neue Möglichkeiten der Digitalisierung

Der Begriff „Container“ stammt aus der Logistikbranche, wo Industriecontainer optimal beladen, transportiert und verteilt werden. In der Softwarebranche ist ein Container eine eigenständige Instanz, die weitgehend von ihrer Umgebung gekapselt ist und in der Regel nur selektiv auf bestimmte Ressourcen des Betriebssystems zugreift. Container sind leichtgewichtig, flexibel und benutzerfreundlich und enthalten alle notwendigen Komponenten – wie Frameworks, Bibliotheken und Einstellungen –, um eigenständige Anwendungen bereitzustellen. Dazu gehören Softwarelösungen wie ERP , allgemeine Fachanwendungen, Datenbankserver, Microservices oder Digitalisierungslösungen wie die X4 Suite. Container können wie gewohnt in einem Rechenzentrum, aber auch auf allen relevanten Cloud-Plattformen eingesetzt werden. Zusätzlich zu den Ressourcen des Betriebssystems nutzen Container meist eigene Ressourcen wie Speicherplatz, Netzwerkadressen und ein integriertes Installationspaket. Als eigenständiges System können Container unabhängig von anderen Anwendungen agieren.

So verwandeln Sie Softwarekomponenten in einen leistungsstarken Docker-Container

Docker unterscheidet zwischen Containern und Images. Das Image – beispielsweise das Docker-Image der X4 Suite – beschreibt einen Schritt vor dem eigentlichen Docker-Container. Das Image ist ein schreibgeschütztes Dateiarchiv und kann nicht verändert werden. Das X4-Suite-Image lässt sich leicht kopieren und bildet die Grundlage für einen Container, ohne dass eine Softwareinstallation erforderlich ist. Somit enthält ein Image stets eine Konfigurationsbeschreibung darüber, wie der zukünftige Container aussehen und welche Funktionen er erfüllen soll. Im Gegensatz zu einem Container weist ein Image noch keine Abhängigkeiten von Betriebssystemressourcen auf. Das macht sie flexibel und ermöglicht den Austausch zwischen verschiedenen Systemen. Es spielt keine Rolle, ob das X4 Suite-Image auf einem physischen oder virtuellen Server gehostet wird. Das Image enthält alle Funktionen, um Software aus dem eigenen Dateisystem auszuführen. Dazu liest Docker die Informationen aus dem X4 Suite-Image aus und erstellt daraus einen oder mehrere Docker-Container. Mit anderen Worten: Ein Container ist einfach ein „ausgeführtes Image“. Der Entwickler oder Administrator nimmt einige Konfigurationseinstellungen vor, und im Handumdrehen stehen beliebig viele neue, leistungsstarke X4 Suite-Docker-Container mit den gewünschten Anwendungen und Webdiensten für eine Vielzahl von Szenarien zur Verfügung.

Red Hat OpenShift reduziert den Orchestrierungsaufwand für die Nutzer auf ein Minimum

Container nutzen in der Regel gemeinsam die Ressourcen des Betriebssystems, auf dem sie laufen. Dabei kann es sich um Festplattenspeicher, die Rechteverwaltung oder Benutzerberechtigungen handeln. Kubernetes übernimmt so weit wie möglich die Verwaltung, Koordination und Orchestrierung dieser Ressourcen. Beispielsweise erkennt das Open-Source-System, wenn auf einem Server eine bestimmte Anwendung fehlt oder die Rechenleistung nicht ausreicht, und stellt automatisch einen zusätzlichen Container bereit, um die Last zu entlasten. Red Hat OpenShift unterstützt Anwender mit benutzerfreundlichen Verwaltungstools und Dashboards für individuelle Aufgaben wie die Vergabe von Benutzerberechtigungen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit tiefgreifender, komplexer Konfigurationen in Kubernetes. Dies erleichtert Anwendern die Verwaltung von Anwendungen und Prozessen und steigert gleichzeitig die Effizienz.

X4 Suite Docker-Container: Unbegrenzte Skalierbarkeit und Sicherheit

X4 Suite-Docker-Container bieten den Vorteil, dass Hotfixes, d. h. Fehlerbehebungen in der Software, oder Updates an einem Patch-Tag nicht schrittweise angewendet werden müssen: Es reicht aus, ein aktualisiertes X4 Suite-Image mit den Updates bereitzustellen, um die Anpassungen automatisch in der gesamten Containerlandschaft zu rollen. Container können auf Basis des X4 Suite-Images sowohl im eigenen Rechenzentrum und auf einer eigenen virtuellen Maschine als auch in der eigenen Cloud oder auf verschiedenen Cloud-Computing-Plattformen wie Google Cloud Platform, Amazon Web Services (AWS) oder Microsoft Azure erstellt und betrieben werden. Unternehmen sind nicht an eine bestimmte Infrastruktur gebunden, und ein paralleler Betrieb von Anwendungen auf verschiedenen Plattformen ist ebenfalls möglich.

Fazit:

Da das Docker-Image der X4 Suite nun auch mit Red Hat OpenShift (basierend auf Kubernetes) genutzt werden kann, können Unternehmen schnell eine beliebige Anzahl von X4 Suite-Docker-Containern erstellen, diese nach Bedarf skalieren und so die Geschwindigkeit und Effizienz ihrer Prozesse erheblich steigern.

Die X4 Suite unterstützt Kubernetes und Red Hat OpenShift ohne Einschränkungen. Welche konkreten Vorteile ergeben sich daraus für Unternehmen?

  • Unbegrenzte Skalierbarkeit
  • Es sind keine zusätzlichen Softwareinstallationen erforderlich
  • Zeit- und Ressourceneinsparungen
  • Kompatibilität mit allen Plattformen und Systemen
  • Neue Systeme mühelos einführen
  • Minimaler Aufwand für Updates und Hotfixes
  • Flexibler Einsatz für jede Art von Anwendung
  • Müheloser Aufbau mehrerer Testsysteme
  • Geringerer Aufwand bei der Systemadministration
  • Keine zusätzlichen Kosten für Hardware
  • Eine Umgebung, die stets automatisch perfekt angepasst wird

Teilen:
Empfohlene Beiträge