So überwinden Sie die Nachteile der Digitalisierung und nutzen die Vorteile für sich!
Möchten Sie mit der Digitalisierung Ihres Unternehmens beginnen oder bereits laufende Maßnahmen intensivieren, stellen aber fest, dass Kollegen, Mitarbeiter und sogar Führungskräfte dem Projekt kritisch gegenüberstehen? Dann sollten Sie weiterlesen. Wir stellen Ihnen fünf typische Vorurteile vor, die immer wieder als Argumente gegen Digitalisierungsprojekte angeführt werden, aber nicht den Tatsachen entsprechen. Nutzen Sie die aufgeführten Fakten als Handlungsempfehlungen, um Kritik zu entkräften und die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen erfolgreich voranzutreiben.
Was bedeutet die Digitalisierung für Unternehmen?
Die Digitalisierung in Unternehmen bezeichnet den zunehmenden Grad der Digitalisierung, der darauf abzielt, Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe in verschiedenen Bereichen zu optimieren. Sie bildet die Grundlage für die digitale Transformation, bei der Unternehmen ihre Arbeitsweisen und Strukturen an die Anforderungen des digitalen Zeitalters anpassen. Sowohl die interne Organisation als auch die Interaktion mit Kunden sind zentrale Aspekte dieses Wandels.
Künstliche Intelligenz (KI) und andere innovative Technologien spielen eine entscheidende Rolle bei der Prozessoptimierung. Mit Hilfe solcher Technologien lassen sich manuelle Aufgaben automatisieren und effizienter gestalten. Insbesondere Unternehmenssoftware ermöglicht es, verschiedene Prozessbereiche nahtlos zu integrieren und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen zu verbessern. Dies erhöht den Digitalisierungsgrad innerhalb eines Unternehmens, was sich positiv auf den Umsatz auswirken kann.
Die Erwartungen der Kunden im digitalen Zeitalter sind ein weiterer wichtiger Grund für diesen Wandel. Die Kundenbedürfnisse spielen heute eine zentralere Rolle bei geschäftlichen Entscheidungen, und der intelligente Einsatz von Daten und KI ermöglicht es Unternehmen, personalisierte Lösungen anzubieten. Dies trägt wesentlich zur Optimierung der Kundeninteraktionen bei.
Insgesamt bedeutet die digitale Transformation einen tiefgreifenden Wandel für Unternehmen weltweit. Unternehmen jeder Größe und aus verschiedenen Ländern müssen ihre Strategien anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein hoher Digitalisierungsgrad und ein gesteigerter Einsatz moderner Technologien führen zu mehr Effizienz, geringeren Kosten und einem überzeugenden Kundenservice. Dies verbessert nicht nur die Geschäftsergebnisse, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter, da diese von der Automatisierung und Optimierung der Arbeitsprozesse profitieren. Die digitale Transformation ist ein fortlaufender Prozess, der entscheidend ist, um Marktanteile in einer sich wandelnden Geschäftswelt zu sichern.
Mögliche Vorteile der Digitalisierung von Unternehmen:
- Höhere Effizienz:Durch den Einsatz digitaler Technologien können Unternehmen manuelle Prozesse automatisieren und beschleunigen, was zu mehr Effizienz und Produktivität führt.
- Kosteneinsparungen:Automatisierte Prozesse erfordern oft weniger Personal und Ressourcen, was zu einer Senkung der Gesamtkosten führt.
- Bessere Datenanalyse:Durch den Einsatz digitaler Tools können Unternehmen große Datenmengen erfassen und auswerten, was ihnen hilft, fundiertere Entscheidungen zu treffen.
- Verbesserter Kundenservice:Durch den Einsatz digitaler Plattformen können Unternehmen ihre Kunden besser erreichen und ihnen einen besseren Service bieten.
- Flexibilität:Durch den Einsatz digitaler Technologien können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse jederzeit und überall verwalten.
Mögliche Nachteile der Digitalisierung von Unternehmen:
- Kosten für den Einsatz von Technologie: Die Einführung digitaler Technologien kann kostspielig sein und erfordert oft erhebliche Anfangsinvestitionen.
- Anpassung: Für manche Mitarbeiter kann die Umstellung auf neue digitale Tools und Prozesse eine Herausforderung darstellen.
- Datensicherheit: Der Einsatz digitaler Technologien erhöht das Risiko von Datenschutzverletzungen und Datenverlusten.
- Technologieabhängigkeit: Unternehmen können von digitalen Technologien abhängig werden, was zu Problemen führen kann, wenn die Technologie ausfällt oder nicht verfügbar ist.
Insgesamt hat die Digitalisierung sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf Unternehmen, doch die meisten Firmen erkennen die Vorteile und investieren in die Einführung digitaler Technologien, um ihre Geschäftsprozesse zu verbessern. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie Vorurteile über die Nachteile der Digitalisierung widerlegen und überwinden können:
„Vernichtet die Digitalisierung Arbeitsplätze?“
Versicherungen, Industrie, Energie, Logistik, Dienstleistungen, Handel oder Tourismus – die Digitalisierung betrifft jede Branche und jedes Unternehmen. Manche früher, manche später – aber auf jeden Fall und mit großer Wucht. Kurz gesagt: Wenn ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben will, führt kein Weg an der Digitalisierung vorbei. Doch was bedeutet das für die Arbeitsplätze? Und was steckt hinter der Behauptung, dass die Digitalisierung Millionen von Arbeitnehmern ihren Arbeitsplatz kostet?
Tatsache ist: Neue Technologien bieten Chancen für neue Geschäftsmodelle, neue Dienstleistungen und Produkte, stärken die Marktposition und machen Arbeitgeber zukunftsfähig. Unternehmen können so die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter sichern und sogar neue schaffen. Wie funktioniert das?

Die Digitalisierung steigert die Produktivität und Effizienz, indem sie Aktivitäten synchronisiert, die Kommunikation optimiert und Prozesse beschleunigt. Als Innovationsmotor fördert sie zudem die Entwicklung,Vermarktung und den Verkauf neuer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig können diese dank automatisierter Prozesse kostengünstiger angeboten werden. Dadurch wird verhindert, dass Arbeitsplätze und Aufträge an Niedriglohnstandorte verlagert werden. Neue Angebote und neue Gestaltungsmöglichkeiten für Produkte und Dienstleistungen schaffen Nachfrage, was zu einem Anstieg des Personalbedarfs führt.
Dies wird auch durch eineStudiedes Kölner Instituts für Wirtschaftsforschung bestätigt. Darin kommt man zu dem Schluss, dass die fortschreitende Digitalisierung in allen Branchen unter dem Strich mehr Arbeitsplätze schafft als sie vernichtet. Konkrete Zahlen liefert die Studie„The Future of Jobs“ desWeltwirtschaftsforums (WEF): Bis 2025 werden durch die Digitalisierung weltweit 75 Millionen Arbeitsplätze wegfallen, gleichzeitig entstehen jedoch 133 Millionen neue Arbeitsplätze.Eine weitere Studieder Unternehmensberatung Bain & Company zum Thema digitale Transformation zeigt, dass digitale Vorreiter im Industriesektor rund 50 Prozent schneller wachsen als ihre Wettbewerber und bis zu 30 Prozent profitabler sind.
„Unternehmen müssen digitalisieren, um Arbeitsplätze und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.“
Ein weiteres Thema, das angegangen werden muss und zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist der demografische Wandel. Die Digitalisierung hilft dabei, dem daraus resultierenden Mangel an IT-Fachkräften entgegenzuwirken: IT- und digitale Prozesse betreffen mittlerweile fast alle Geschäftsbereiche. Es ist praktisch unmöglich, alle erforderlichen Stellen mit hochqualifizierten Experten zu besetzen – zudem ist dies kostspielig und unrentabel. Die Softwarebranche hat dieses Problem erkannt und in den letzten Jahren den Low-Code- und No-Code-Ansatz kontinuierlich weiterentwickelt. So können auch Nicht-IT-Experten Softwareanwendungen erstellen oder Prozesse digitalisieren. Dies gleicht Engpässe bei Softwareentwicklern aus und beschleunigt gleichzeitig die Digitalisierung. Unternehmen qualifizieren ihre Mitarbeiter bereits heute für digitale Aufgaben, indem sie sie in kürzester Zeit zu Experten ausbilden, die eine Low-Code-Digitalisierungsplattform bedienen und an der digitalen Transformation mitwirken können. Dies ist ein kluger Schachzug, von dem auch die Mitarbeiter profitieren: „Digitale Weiterbildung“ geht oft mit einem höheren, besser bezahlten beruflichen Niveau einher – eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Betrachtet man all diese Argumente, so ergibt sich die umgekehrte Schlussfolgerung: Wer nicht digitalisiert, bleibt auf der Strecke und verhindert die Schaffung neuer Arbeitsplätze!
Die Wahrheit
Unternehmen müssen digitalisieren, um Arbeitsplätze und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Die Vorstellung, dass Maschinen und Software den Menschen ersetzen, ist kurzsichtig und ignoriert die Chancen, die die Digitalisierung bietet. Als Innovationsmotor für neue Geschäftsmodelle oder neue Produkte und Dienstleistungen schafft sie mehr Arbeitsplätze. Darüber hinaus mildert die Digitalisierung die Folgen des demografischen Wandels und des Mangels an IT-Fachkräften und sichert damit nicht nur die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, sondern auch die des Wirtschaftsstandorts Deutschland insgesamt.
„Fehlt es den Unternehmen an Fachwissen für die Digitalisierung?“
Das Wichtigste zuerst: Ein Unternehmen benötigt keine besonderen IT-Kenntnisse, um sich zu digitalisieren. Nicht alle Entscheidungsträger sind sich dessen bewusst, und die Liste der Bedenken ist lang. Dazu gehören rechtliche Unsicherheiten, verbindliche IT-Sicherheitsanforderungen, unzureichende Kompetenzen der Mitarbeiter, Investitionskosten sowie fehlende technische Standards oder Werkzeuge. Hinzu kommen Bedenken hinsichtlich der eigenen Komfortzone oder die Angst vor technischen, organisatorischen und kulturellen Veränderungen sowie die Annahme, nicht über ausreichendes Digitalisierungs-Know-how zu verfügen. Doch was ist Digitalisierung? Es gibt kein einheitliches Verständnis dieses Begriffs, und je nach Kontext und Perspektive gibt es völlig unterschiedliche Interpretationen, was es Entscheidungsträgern erschwert, das konkrete Potenzial der Digitalisierung zu erkennen. Dies ist jedoch unerlässlich, um Akzeptanz im Unternehmen zu schaffen und ein Digitalisierungsprojekt starten zu können. Ohne die Hilfe von Spezialisten, die über technische und fachliche Erfahrung verfügen und die Auswirkungen verschiedener Szenarien genau einschätzen können, wird es praktisch unmöglich sein, dieses Potenzial konkret aufzuzeigen und ein Gesamtbild zu entwerfen. Sobald dies und die Strategie festgelegt sind, kann die operative Umsetzung des definierten Startprojekts durch die Mitarbeiter beginnen.

Entscheidend ist auch hier nicht das Digitalisierungs-Know-how, sondern das Wissen der Fachabteilungen über die jeweiligen
Auch hier kommt es nicht auf Digitalisierungs-Know-how an, sondern auf das Wissen der Fachabteilungen über die spezifischen
Anforderungen eines Prozesses. Dank des Low-Code-Ansatzes können sie diesen Geschäftsprozess sofort ohne Programmieraufwand auf einer grafischen Oberfläche abbilden und ausführen. Nach einer kurzen Schulung nutzen sie standardisierte, vorgefertigte und wiederverwendbare Prozessbausteine, um per Drag-and-Drop Prozesse zu modellieren, die zielgerichtet, medienbruchfrei, termingerecht und im Rahmen des Budgets umgesetzt werden. Beispiele hierfür sind automatisiertes Daten-, Dokumenten- und Auftragsmanagement, vereinfachte und vernetzte Informationsverarbeitungs- und Kommunikationsabläufe, die cloudbasierte Verwaltung von Lieferanten, Dienstleistern und Kunden sowie die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen.
Mithilfe intelligenter Metadaten und Bibliotheken steuert die Low-Code-Plattform die Komponenten so, dass ein ausführbarer, automatisierter Prozess entsteht – ganz ohne hochkomplexen Code und ohne die Unterstützung eines Softwareentwicklers. Unternehmen müssen nicht auf freie, oft teurere IT-Ressourcen warten, sondern können ihre Digitalisierungsprojekte sofort in Angriff nehmen.
„Unternehmen können sofort mit Digitalisierungsprojekten beginnen, ohne über eigenes Digitalisierungsexpertise verfügen zu müssen.“
Anwendungen lassen sich wesentlich schneller erstellen als bei der herkömmlichen Programmierung. Dies senkt die Kosten weiter und beschleunigt Digitalisierungsprojekte. Mithilfe grafischer Regeleditoren, die so einfach zu bedienen sind wie Excel-Tabellen, können Anwender – ob Abteilungsleiter oder Sachbearbeiter – den Prozessablauf ohne Programmieraufwand steuern, indem sie Eskalations- oder Workflow-Regeln konfigurieren. Dazu gehören beispielsweise die automatische Zuweisung von Aufgaben an die zuständigen Mitarbeiter, die erneute Einreichung wichtiger Dokumente, die digitale Prüfung von Rechnungen oder die Änderung von Zugriffsrechten.
Mit Low-Code modellierte Prozesse sind wiederverwendbar und nachvollziehbar, was bei selbst geschriebenem Code nicht immer der Fall ist und zu isolierten Lösungen führt. Diese sind mit hohen Verwaltungskosten, Abhängigkeiten, der Entstehung von Monolithen, IT- oder Programmierkenntnissen sowie dem Risiko verbunden, den Überblick über das Projekt und die Prozesse zu verlieren. Um dieser Situation entgegenzuwirken, bieten Low-Code-Plattformen, die es Unternehmen ermöglichen, alle Digitalisierungsaufgaben aus einer Hand zu lösen, benutzerfreundliche Dashboards oder selbsterklärende Diagramme, die alle relevanten Daten und Prozesse auf transparente Weise darstellen, die auch für Fachabteilungen verständlich ist.
Die Wahrheit
Unternehmen können Digitalisierungsprojekte sofort starten, ohne über eigenes Digitalisierungsexpertise verfügen zu müssen. Entscheidend ist, dass die Unternehmensleitung die Chancen und das Potenzial erkennt. Eine (Low-Code-)Digitalisierungsplattform bietet den an der Umsetzung beteiligten Mitarbeitern einen Rahmen aus bewährten Lösungen für typische Aufgaben. Dies senkt sowohl die Anfangskosten als auch das Fehlerrisiko. Der Low-Code-Ansatz bringt sofort einsetzbares und nutzbares IT-Know-how ins Unternehmen, ohne dass eigene Entwicklerressourcen erforderlich sind. Gleichzeitig bindet er Mitarbeiter aus Fachabteilungen direkt in die digitale Transformation ein und beschleunigt diese durch wiederverwendbare, vorgefertigte Bausteine und Lösungen.
„Ist die Digitalisierung für Unternehmen zu teuer?“
Auf den ersten Blick halten die scheinbar hohen Kosten manche Unternehmen davon ab, Digitalisierungsprojekte in Angriff zu nehmen. Diese versäumten Investitionen in die Zukunft werden sie jedoch früher oder später teuer zu stehen kommen. Denn bei Digitalisierungsprojekten geht es nicht nur um Investitionen in Software, sondern auch darum, die Kosten ganzheitlich zu betrachten und über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu berechnen. Neben Change-Management-, Betriebs- und Prozesskosten gehören dazu auch die oft vernachlässigten Opportunitätskosten: Kosten, die durch verpasste Chancen entstehen. Dazu zählen entgangene Einsparungen durch nicht automatisierte Geschäftsprozesse, umständliche Produkteinführungen aufgrund einer längeren Markteinführungszeit, eine schleppende Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen oder sogar ungenutzte Umsätze, die durch Verkäufe in einem Webshop hätten generiert werden können.

Die Kosten des Abwartens und des Nichtstuns werden oft unterschätzt, da die Gesamtopportunitätskosten die Implementierungskosten der Software schnell übersteigen. Gleichzeitig sinken die Komplexitätskosten in digitalisierten Unternehmen um durchschnittlich 20 Prozent. Cloud-basierte Lösungen machen Investitionen in eine eigene IT-Infrastruktur überflüssig und ermöglichen es Ihnen, Kapazitäten nach Bedarf anzupassen. Cloud und Digitalisierung sind zentrale Wegbereiter für eine agile Unternehmenskultur. Sie harmonisieren Prozesse, Methoden und Werkzeuge, sorgen für eine bessere Kommunikation und ermöglichen zudem, Produkte schneller zu testen und mit neuen Gestaltungsmöglichkeiten auf den Markt zu bringen. Dies führt automatisch zu mehr Wachstum und neuen Umsätzen.
Auch die Berechnung der Kosten eines geplanten Digitalisierungsprojekts und deren Vergleich mit den manuellen Aufgaben, die Mitarbeiter für denselben Betrag erledigen könnten, lässt die Digitalisierung teuer erscheinen. Das ist kurzsichtig, und insbesondere Unternehmen, die Routineaufgaben* nicht digitalisieren, werden von innovativeren Wettbewerbern überholt. Oft folgt darauf ein vergeblicher Wettlauf um den Rückstand aufzuholen, kostspielige Folgen oder sogar die Insolvenz.
*Dazu gehören der Empfang und die Prüfung von Rechnungen, die Bearbeitung von Kostenvoranschlägen, Preisberechnungen, Kalkulationen und Gutachten, das Auftrags- und Vertragsmanagement, Bestellformulare sowie interne Prozesse wie Personal-, Termin- und Urlaubsverwaltung, Zeiterfassung, die Erstellung von Gehaltsabrechnungen oder, je nach Branche, Reparatur-, Schadens- oder Störungsmeldungen sowie die Beantragung eines Hausanschlusses.
Die Digitalisierung senkt kontinuierlich die Opportunitätskosten, steigert die Kapitalrendite (ROI) und erschließt neue Einnahmequellen.
Ebenso falsch ist es, einen zu digitalisierenden Prozess aus dem Zusammenhang zu reißen und daraus zu schließen, dass das Projekt zu klein und daher wirtschaftlich nicht rentabel sei. Das ist eine naive Rechnung: Eine erfolgreiche Digitalisierung erfordert einen ganzheitlichen Ansatz und eine Strategie, die auf die übergeordneten Unternehmensziele abgestimmt ist und auch künftige Einsparungen und Gewinne sowie Opportunitätskosten berücksichtigt.
Die Digitalisierung wird besonders komplex und kostspielig, wenn Unternehmen versuchen, sie mit verschiedenen „
“-Lösungen zu bewältigen und bei jeder neuen Aufgabe zusätzliche Software anschaffen. Dies führt nach und nach zu einem wartungsintensiven, kostspieligen und fehleranfälligen Software-Flickenteppich mit isolierten Informationssilos und produktivitätshemmenden Medienbrüchen – einer ausufernden IT-Infrastruktur, die nicht nur die Mitarbeiter frustriert, sondern auch jegliches Potenzial für Wachstum, Skalierung und insbesondere Innovation zunichte macht. Die Lösung ist eine ganzheitliche Digitalisierungsplattform, die so viele Schnittstellen und Formate wie möglich verarbeiten und steuern kann.
Die Wahrheit
Sobald die Kostenhürde für die Einführung der Software überwunden ist, senkt die Digitalisierung kontinuierlich die Opportunitätskosten, steigert die Kapitalrendite (ROI) und erschließt neue Einnahmequellen. Zudem erhöht sie die Produktivität und senkt die Komplexität sowie die Erstellungs- und Wartungskosten – und dank des Low-Code-Ansatzes sogar die Entwicklungskosten. Eine ganzheitliche Digitalisierungsplattform, die alle Digitalisierungsprojekte umsetzen kann, senkt die Kosten und gewährleistet durch effiziente, medienübergreifende Prozesse Skalierbarkeit und neue Wachstumschancen.
Sind Digitalisierungsprojekte komplex und kompliziert?
Entscheidungsträger verbinden Digitalisierung oft mit einem riesigen, komplexen Unterfangen, zusätzlichem Arbeitsaufwand und dem Risiko, Geld zu verschwenden. Diese Bedenken lassen sich leicht ausräumen, da selbst das größte Digitalisierungsprojekt aus kleinen, aufeinander aufbauenden Teilprojekten besteht. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie liegt darin, stets das Gesamtbild des zukünftigen digitalen Unternehmens im Blick zu behalten, aber dabei in überschaubaren, schnellen und leicht umsetzbaren Schritten vorzugehen, um dieses Ziel zu erreichen.
Unternehmen sollten daher mit einem Teilprozess beginnen, der nicht allzu komplex ist, messbare Ergebnisse liefert, innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens umgesetzt werden kann und für viele Bereiche des Unternehmens sichtbar ist. Gut geeignete und häufig genutzte Einstiegsprojekte sind beispielsweise die Automatisierung des Rechnungseingangs und der Rechnungsprüfung oder die Verteilung und Steuerung von Bestellungen. Das Ziel ist ein erfolgreiches Projekt mit schnellen Erfolgen, die Akzeptanz im Unternehmen schaffen und den Weg für weitere Digitalisierungsprojekte ebnen. Damit dies gelingt, muss sowohl die technische Machbarkeit im Vorfeld geprüft als auch der definierte Prozess konsequent eingehalten werden. Allzu oft kommen während der Umsetzung zusätzliche Wünsche und Anforderungen hinzu, wodurch der Teilprozess schnell zu einem mit Geschäftslogik überladenen und komplizierten Großprojekt wird – genau das sollte vermieden werden.
Selbst teilweise digitalisierte Projekte zahlen sich für Unternehmen aus.
Das Geheimnis liegt in schlanken Strukturen, der Konzentration auf das Wesentliche und einer ganzheitlichen Digitalisierungsplattform, deren Features den Anforderungen von Managementphilosophien und -ansätzen wie Lean Management, Total Quality Management, Business Reengineering, Kaizen und DevOps gerecht werden und in allen Phasen konsistente Unterstützung bieten. Unternehmen nutzen sie als zentralen Motor, um in kürzester Zeit neue Strukturen und reibungslose Prozesse zu implementieren, eine gemeinschaftsorientierte Kommunikation zu fördern, Ressourcen zu schonen und schnell auf Veränderungen zu reagieren, um das Unternehmen in kleinen Schritten kontinuierlich zu verbessern.
Aktuelle Herausforderungen zeigen, dass sich bereits digitalisierte Teilprojekte für Unternehmen auszahlen: Unternehmen, die bereits vor der Coronakrise über eine digitale Kultur mit Kollaborationstools wie Microsoft Teams verfügten, konnten nahtlos auf Telearbeit umstellen und den normalen Betrieb aufrechterhalten, während Unternehmen, die digitale Technologien vernachlässigt hatten, nur zögerlich reagieren konnten. Die Studie „Digitalisierung 2020“ zeigt, dass Vorreiter der Digitalisierung die aktuelle Coronakrise insgesamt besser überstanden haben: Rund 80 Prozent gaben an, dass die Digitalisierung es ihnen ermöglichte, in dieser Phase weiterhin Entscheidungen zu treffen. Im Vergleich dazu blieb nur jede zweite Organisation entscheidungsfähig, wenn man alle Unternehmen betrachtet. Viele von ihnen werden noch lange nach dem Ende der akuten Krise mit den finanziellen Folgen der entstandenen Schäden zu kämpfen haben.
Übrigens: Je mehr Teilprozesse automatisiert sind, desto einfacher wird die weitere Digitalisierung.

Die Wahrheit
Es lässt sich nicht leugnen, dass Digitalisierungsprojekte kompliziert und komplex sind. Werden sie jedoch professionell und mit den richtigen Werkzeugen umgesetzt, lässt sich die Komplexität so weit reduzieren, dass ein Unternehmen sie gar nicht bemerkt (Low-Code-Ansatz) und sich auf die technischen Aspekte konzentrieren kann. Die Aufteilung in einzelne Phasen verringert die Komplexität des Gesamtziels. Eine skalierbare, ganzheitliche und unkomplizierte Low-Code-Plattform, die Schritt für Schritt mit den Anforderungen mitwächst, unterstützt diesen Prozess.
„Reichen die bestehenden IT-Systeme für die Transformation aus?“
Die Digitalisierung ist vielschichtig. Dies wird durch einen Leitfaden verdeutlicht, den BITKOM im Jahr 2020 veröffentlicht hat und der das Reifegradmodell für digitale Geschäftsprozesse in vier Dimensionen zusammenfasst.
- Technologie:Dieser Bereich umfasst die technologische Basis, Prozesswerkzeuge und die Systemintegration.
- Daten:Dazu gehören die Datenerhebung, die Datenbereitstellung und die Datennutzung.
- Qualität: Dazu gehörendie Prozessbeschreibung, die Durchführung und die Sicherheit.
- Organisation:Digitalisierungsstrategie, Schulungen und Veränderungsmanagement.
Es ist offensichtlich, dass Systeme wie ERP, CRM, ECM, DMS nur Teilaufgaben erfüllen können und nicht für eine umfassende Digitalisierung ausgelegt sind. Ihr Einsatz ist sinnvoll, wenn es um die Planung, Steuerung und Verwaltung von Ressourcen, die Pflege von Kundenkontakten, die Verwaltung von Informationen oder Dokumenten sowie die Zentralisierung und Steuerung produktbezogener Daten geht. Als Lösungen für diese spezifischen Aufgaben sind sie in vielen Unternehmen unverzichtbar – für eine umfassende Digitalisierung sind sie jedoch nicht geeignet, da ihre Fähigkeiten sowie ihr Funktions- und Schnittstellenumfang zu begrenzt sind.

Diese Systeme stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn die Lösung erweitert, ein neues Geschäftsmodell erprobt, neue Geschäftsfelder erschlossen oder neue Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden sollen. Dies erfordert eine Plattform Features die Features mehr und vielfältigere Features Features Features die nicht nur den Prozess selbst, sondern auch die zugrunde liegenden Daten, Regeln und Funktionen berücksichtigt und die über Adapter mit bestehenden (Drittanbieter-)Systemen und Cloud-Lösungen verbunden werden kann. Im besten Fall können auch neue Technologien wie das Internet der Dinge (IoT), Big Data oder maschinelles Lernen genutzt werden.
Daten stehen stets im Mittelpunkt digitaler Geschäftsprozesse und der gesamten digitalen Transformation. Nur wer es schafft, Daten aus verschiedenen IT-Systemen über Schnittstellen zu erfassen und für einen reibungslosen, medienübergreifenden Datenfluss aufzubereiten, kann alle Vorteile der Digitalisierung voll ausschöpfen. Die oben genannten Systeme, die für bestimmte Teilaufgaben konzipiert sind, kratzen nur an der Oberfläche und lassen tiefer liegende Daten ungenutzt. Entscheidend ist eine Lösung, die die digitale Transformation ganzheitlich betrachtet: vom Integrationsbetrieb, die von möglichst vielen Mitarbeitern – auch Nicht-IT-Experten – genutzt werden kann und die zudem leistungsstark genug ist, um alle Digitalisierungsaufgaben schnell zu lösen.
So wie Logistik und Kundenmanagement spezielle Lösungen erfordern, braucht auch die ganzheitliche Digitalisierung eine eigene Lösung.
Dazu gehören auch Branchenlösungen, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Digitalisierungsprojekte zu beschleunigen, wie beispielsweise der automatisierte Netzanschlussprozess (Energieversorger), Prozesse zur elektronischen Schadenabwicklung (Versicherer) sowie branchenspezifische Portal- und Self-Service-Lösungen für Verwalter, Kunden oder Lieferanten. Cloud-Lösungen mit vorgefertigten Bausteinen für Standardprozesse sind oft kostengünstiger als individuell entwickelte Lösungen. Unternehmen können zwischen privaten, öffentlichen oder hybriden Cloud-Modellen wählen. Ein hybrides Betriebskonzept hat den Vorteil, dass typische Branchenprozesse und Schnittstellen in die Cloud ausgelagert werden können, während die Anbindung von Backend-Systemen und unternehmensspezifischen Prozessen im eigenen Rechenzentrum betrieben werden kann, das idealerweise nachISO/IEC 27001:2013für Informationssicherheit zertifiziert ist.
Ein Fehler, den Unternehmen jedoch vermeiden sollten, ist die Überfrachtung ihres Kernsystems mit einzelnen, partiellen und isolierten Lösungen als Reaktion auf wachsende IT-Herausforderungen und -Anforderungen. Dies führt zu unkontrolliertem Wachstum, macht sie von mehreren Anbietern abhängig, erhöht die Verwaltungs- und Wartungskosten und bremst ihre Innovationsfähigkeit drastisch. Ein umfassendes Tool, mit dem alle Daten und Prozesse bedarfsgerecht gesteuert, überwacht und skaliert werden können, ohne dass es zu Medienbrüchen kommt.
Die Wahrheit
Die derzeit in Unternehmen eingesetzte Standardsoftware reicht nicht aus, um die digitale Transformation zu meistern. So wie es Lösungen für Aufgaben der Unternehmensführung, der Logistik und Lagerverwaltung oder des Kundenmanagements gibt, erfordert auch die Digitalisierung eine eigene Lösung. Nur so können Unternehmen das volle Potenzial der Digitalisierung ausschöpfen, beispielsweise durch die Integration von IT-Systemen, Daten und Menschen in Prozesse sowie durch die Nutzung innovativer Themen wie Cloud Computing, maschinelles Lernen und Big Data.